Lego Mindstorms – Baustellenkran

Bei diesem Lego-Projekt lag das Konstruieren im Vordergrund. Software gibt es zu dem Projekt nicht, mir reichte die Möglichkeit über Bluetooth und einer Android App fern zu steuern – das bietet der EV3 Controller auch ohne extra Programm an.

2015-01-01 14.05.18

Alle drei Motoren des Mindstorms-Sets haben ihre Funktion. Einer der zwei großen Motoren dreht den kompletten Kran, der zweite ist zuständig für die Seilwinde. Der kleine Motor bewegt den Haken auf dem Ausleger nach vorne und hinten. Der Haken selbst ist als Flaschenzug konstruiert (weil es geht – nicht weil es notwendig ist 😉 ).

Die meisten Probleme hat die Gewichtsverteilung gemacht. Etwas Spiel haben die zusammengesteckten Bauteile immer, deswegen ist der schwere Kran teilweise eine wackelige Angelegenheit. Beim drehen merkt man, dass der Fuß viel zu leicht ist. Wenn der Motor voll loslegt, dreht sich eher der Fuß auf dem Boden. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis aber zufrieden.

Lego Mindstorms – Farbsortierer

Mir wurde eine Leihstellung Lego Mindstorms Education zur Verfügung gestellt. Damit kann man auf die etwas andere Art experimentieren und basteln – und ganz wichtig: endlich wieder mit Lego Technik spielen 😀

 

Der erste „Gehversuch“ war dann direkt ein balancierender Roboter.

2014-12-24 22.53.47

Der Roboter balanciert auf den zwei Rädern und weicht Hindernissen aus, wenn er diese durch den Ultraschall- oder Lichtsensor erkennt.
Das ganze wurde jedoch nach Anleitung gebaut und die Software war auch schon fertig.

 

 

Heute ging es dann an den ersten freien Versuch ohne Anleitung und mit eigener Software. Es sollte ein kleiner Sortierer werden, der die Bausteine nach Farbe sortiert. (UPDATE: Ich habe mittlerweile gesehen, dass es einen Farbsortierer als Beispielprojekt gibt – deren Lösung ist anders, aber auch interessant 😉 ) Ein Motor legt Baustein für Baustein einzeln auf das Fließband. Vorher nimmt der Farbsensor die Farbe auf. Danach dreht ein zweiter Motor das Fließband für x Sekunden weiter, wobei x durch die zuvor erkannte Farbe bestimmt wird. Zum Schluss wird über einen dritten Motor ein Schieber bewegt, der den farbigen Baustein vom Fließband schiebt.
Das Display zeigt die jeweils erkannte Farbe und zum Schluss eine Statistik der gezählten Bausteine pro Farbe.

Hier gibt es den „Quelltext“: Farbsortierer
Bildschirmfoto vom 2014-12-26 11:45:12

Und hier ein Video mit der Maschine in Aktion.

Erste Erkenntnisse:
– Konstruktionen sind gar nicht so einfach – es fehlt immer ein bestimmter Stein, den es nicht gibt 🙂
– Die Programmierung ist echt super einfach gestaltet
– Die super einfache Programmierung ist manchmal etwas umständlich, wenn man schon programmieren kann