Evolution der FPV-Brille

Da die Brille nicht aus sehr vielen Komponenten besteht, ist es eines der wenigen Teile, an denen ich kaum bastel 🙂

Was aber recht schnell dazugekommen ist, sind einerseits „Scheuklappen“. Die bestehen aus mehreren Lagen schwarzem Stoff, zusammengenäht und unter der Kopfband-Halterung angebracht. Der Stoff dient zum Abdecken der restlichen Löcher, die durch die starre XPS-Form nicht abgedeckt werden können. Dadurch kann man die Sonne nun komplett aussperren.

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So langsam sieht man auch die ein oder andere Gebrauchsspur – hauptsächlich vom Transport in einer großen Kiste mit all dem anderen Kram. Daher auch das Ü-Ei über der Cloverleaf-Antenne – eine Idee, die ich mir bei Wolf abgeguckt habe.

Eine weitere Neuerung, die relativ schnell umgesetzt wurde, ist das Bündeln der zwei Stromkabel (Video-Empfänger und Monitor) durch einen Netzschlauch. Vorher hatte ich die beiden Kabel nur alle 20-30 cm mit einem Kabelbinder verbunden. Das flädderte aber nur rum und man blieb ständig dran hängen. Der Netzschlauch erfüllt nicht nur seinen Zweck des Zusammenhalts, er sieht auch echt geil und professionell aus 🙂

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Indoor Flotte

Nachdem das FPV-Equipment fertig war, musste natürlich auch die Indoor-Flotte erweitert werden 😀

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Die kleine Hummel war leider nicht in der Lage irgendwas zu tragen, daher musste noch ein X4 her. Als Kamera gab es was aus China zusammen mit einem Videosender – Gewicht: 3-4 gr.

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Leider muss ich noch einen zweiten Akku mitschleppen für die Kamera, da es sonst zu Störungen bis hin zu „Bild weg“ kommt. Hier werde ich mir noch einen mini LC-Filter bauen, dann kann der zweite Akku weg und der X4 ist nicht mehr so träge.

Eigenbau FPV Brille

Als Brillenträger hat man das Problem, dass nicht jede FPV-Brille verwendet werden kann. Selbst wenn es welche gibt in die man Gläser mit Stärke einbauen kann, sind diese sehr grob (z.B. Fat Shark mit -2, -4 oder -6 Dioptrie). Als ich dann eine vielversprechende Anleitung zum Selbstbau einer Brille gefunden haben dachte ich mir: Basteln macht auch viel mehr Spaß als Kaufen – und günstiger ist es auch noch 😉

Die Selbstbau-Brille ist so ausgemessen, dass man die FPV-Brille über die normale Brille aufsetzen kann.

Die benötigten Einzeltzeile muss man etwas  suchen, da die Links auf der ersten Seite nicht mehr aktuell sind. Am schwierigsten war die Fresnel-Linse – bei ebay war nichts mehr zu finden, egal nach was man gesucht hat. Irgendwo im Forum habe ich dann einen Link zu einem Beamer-Selbstbau-Shop gefunden und konnte mir dort die Linse bestellen.

Als Monitor kommt ein 5″ Rückfahr-Monitor zum Einsatz, der als Nachrüstsatz für das Auto gedacht war. Das Gehäuse besteht aus einer 2cm XPS-Platte aus dem Baumarkt.

Zum Ausmessen der Gesichtsform habe ich Lötzinn genommen. Das lässt sich gut formen und bleibt auch in der gewünschten Form.

Meiner Meinung nach gibt es einen Fehler in der Anleitung: Die obere und die untere Platte werden gleich lang gemacht. Ich hatte das Gefühl als müsse ich permanent nach oben schielen. Ich habe die obere Platte dann noch mal neu gemacht – diesmal ca. 2 cm länger. Dadurch wird die Brille etwas abschüssig und die Augen können entspannter geradeaus gucken.